Albert Kösters,

auch „Betz“ oder „Pony“ genannt, wurde am 2.Mai 1908 in Mesum im Münsterland geboren. Das elterliche Kötterhaus lag abseits vom Ortskern inmitten von Wald und Wiesen, unweit der Ems am heutigen Kösters Kamp. Zu dieser Zeit sprach man überall im Münsterland ausschließlich Plattdeutsch.  Also verfasste auch Pony, dessen größtes Hobby Literatur war, seine Gedichte in der Mundart.

 

Mit scharfem Blick und viel Humor erzählt Pony vom Dorfleben in Mesum. Dichtet herzlich über Eigenarten und Marotten der Mesumer und über die Schönheit der Natur. Aber auch über Gesellschaft, Politik und Religion macht er sich Gedanken.

 

Oft wurden bei gesellschaftlichen Anlässen in Mesum Gedichte von Pony vorgetragen. Meist nicht von ihm selbst, sondern von August Rieke, der die Gedichte sammelte und schließlich mit dem Mesumer Heimatverein in einem Gedichtband veröffentlichte.

 

 

 

 

Pony, warum hieß er eigentlich so?:

Auf Kösters Kuotten gab es einen alten Öhm der nicht mehr so gut zu Fuß war.
Wenn dieser irgendwo hinwollte führte Albert immer ein Pony, das den alten Öhm in einer kleinen Kutsche zog.

Dann hieß es immer: „Ah, daoh kümp Pony!“ - - Daoh kümp he nu!